Harte Arbeit wird belohnt

MARL, 23. November 2016 – Wer sich einmal von der Arbeit als „Zebra“ beim American Football hat begeistern lassen, der kommt so leicht nicht wieder davon los. Nach einer Grundausbildung folgen in der Regel viele Fortbildungen und unzählige Einsätze auf dem Spielfeld. Zwei neue A-Schiedsrichter in NRW haben diesen Weg bereits beschritten und werden irgendwann vielleicht einmal Marcel Tschurer folgen, dem in diesem Jahr eine große Ehre zuteil geworden ist.

Matthias Praß (Bild links, Foto Jungmann) und Martin Söffge (Bild rechts, Foto Jungmann) sind seit kurzem frisch gebackene A-Schiedsrichter und haben damit die höchste Lizenzstufe im American Football Verband Deutschland (AFVD) erreicht.

Am Prüfungslehrgang, geleitet von den Referenten  Mats Schwieger und Tom Fotsch, nahmen in diesem Jahr 16 Schiedsrichter teil, wovon aber nur 14 die Prüfung geschrieben haben. Zehn Teilnehmer haben den Lehrgang in Frankfurt am Ende bestanden.

„Als A-Schiedsrichter hat man die Möglichkeit in die GFL aufzusteigen und darf nun als Hauptschiedsrichter auch Spiele in der GFL2 leiten“, freut sich Matthias Praß, der mit seinen Kollegen eine umfangreiche Vorbereitung auf den Lehrgang hinter sich hat.

„Um überhaupt zum Lehrgang zugelassen zu werden, mussten wir das Jahr über jeden Monat zehn Regelfragen beantworten und einen Vortest von 50 Fragen mit über 90% richtigen Antworten bestehen.“

Für Matthias Praß und Martin Söffge hat sich die Mühe aber offensichtlich gelohnt. Beide haben sich beim diesjährigen Jugendländerturnier in Solingen auch den kritischen Blicken der Schiedsrichterbeobachter gestellt und hoffen nun, einen Spot in einer GFL-Crew zu bekommen.

Wie sich jahrelange gute Arbeit als Spielleiter auszahlen kann, durfte in diesem Jahr auch Marcel Tschurer aus unserem Landesverband erfahren. Er stand erstmals als Referee, also als Hauptschiedsrichter, beim German Bowl 2016 auf dem Platz.

Bereits dreimal war Tschurer (unten, Bildmitte) zuvor als Linesman beim Finale um die Deutsche Meisterschaft aktiv (1999, 2005 und 2009) und durfte nun die weiße Kappe des Spielleiters tragen. Gemeinsam mit seiner Crew war er im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark für einen ruhigen und besonnenen Spielverlauf verantwortlich. Vor über 13.000 Zuschauern endete das diesjährige Finale mit einem 31:20-Sieg der NewYorker Lions über die Schwäbisch Hall Unicorns.

Auch in vielen weiteren Großevents konnte Marcel Tschurer, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Schiedsrichter verfügt, bereits sein Können als Referee oder als Teil einer Schiedsrichtercrew unter Beweis stellen.

Bis es so weit ist, müssen Schiedsrichter also einen langen Weg beschreiten und viel Erfahrung sammeln. Aber vielleicht ist ja auch bei den Einsteiger-Lehrgängen für Schiedsrichter, die Anfang Januar in NRW stattfinden, bereits ein zukünftiger German Bowl-Referee mit dabei…

Die Schiedsrichter-Crew des German Bowl 2016 (v. l. n. r.): Michael Eisenmann (LM / Hessen), Bastian Stoppel (LJ / Hamburg), Danica Barth (BJ / Niedersachsen), Marcel G. Tschurer (R / Nordrhein-Westfalen), Zoltan Doboczky (U / Bayern), Mario Anders (FJ / Hessen), Guido Johann (SJ / Rheinland-Pfalz/Saar). Foto: privat.

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