GreenMachine U17 wird Vizemeister

MARL, 29. Oktober 2018 – Die NRW U17-Auswahl hat beim Jugendländerturnier des AFVD am vergangenen Wochenende in Oldenburg das Finale gegen die Baden-Württemberg Lions mit 13:35 verloren. Vorangegangen war eine blitzsaubere Vorrunde am Samstag, bei der sich die Umstellungen in der Vorbereitung sichtlich positiv bemerkbar gemacht hatten.

Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht für die GreenMachine U17. Nach einem spannenden und fair geführten Finale durften am Ende die Baden-Württemberg Lions den Titelgewinn beim diesjährigen Jugendländerturnier feiern. Doch statt sich über die Niederlage zu ärgern, dürfen sich Spieler, Coaches und Betreuer über die Vizemeisterschaft freuen, für die sie bis zum Ende hart gearbeitet haben.

Nach der Busanreise des Teams am Freitagabend standen zunächst ein wenig Bewegung und Abendessen auf dem Programm, bevor Offense, Defense und Special Teams in abschließenden Meetings den letzten Schliff bekamen. Am Vorrundentag konnte die GreenMachine, im Gegensatz zu ihren Gruppengegnern aus Hamburg und Niedersachsen, erst einmal ausschlafen und in Ruhe frühstücken.

Im ersten Spiel des Tages setzte sich am Ende die Hamburg-Auswahl knapp mit 16:10 gegen den bis dato amtierenden Deutschen Landesmeister aus Niedersachsen durch und übernahm zunächst die Tabellenführung in der Gruppe A. Auf dem Nebenplatz fegten in der Gruppe B parallel die Baden-Württemberg Lions die Bayern-Auswahl überraschend deutlich mit 28:0 vom Platz.

Der erste Auftritt der GreenMachine folgte dann gegen die Auswahl aus Hamburg, die vor allem der starken NRW-Defense nichts entgegen zu setzen hatten. Beim 38:0-Sieg zeigte sich das Team von Head Coach Jürgen Lengling deutlich frischer als noch bei der Auftaktpartie vor einem Jahr in Solingen. Die Umstellung in der Vorbereitung hatte eindeutig Früchte getragen und der hohe Sieg war ein sichtbares Statement dafür, dass die Jungs 2018 um den Titel mitspielen wollten. Alle drei Mannschaftsteile zeigten eine fehlerfreie Leistung. Auf dem Nebenplatz unterlagen derweil die Bayern Warriors auch gegen die Auswahl aus Berlin/Brandenburg in einer spektakulären Partie mit 35:37.

Mit viel Rückenwind ging es für die in Grün spielende NRW-Auswahl dann gegen die Niedersachsen. Zwar gewann die GreenMachine auch dieses Spiel, doch die Mustangs machten der NRW-Mannschaft die Sache dabei wesentlich schwerer. Das 17:7-Endergebnis spiegelt nicht den tollen Fight wider, den sich beide Mannschaften am Ende geliefert haben. Mit zwei Siegen in der Vorrunde stand für die GreenMachine dann der Finaleinzug am Sonntag fest.

Auch die Baden-Württemberg Lions gaben sich in ihrem letzten Spiel des Tages gegen Berlin/Brandenburg Big East keine Blöße und zogen mit einem 20:7-Sieg ebenfalls ins Finale ein.

Den Auftakt am Finaltag machten dann die beiden Tabellenletzten jeder Gruppe. Hier ging es um nichts anderes als den Klassenerhalt im A-Turnier, den der Vorjahresmeister aus Niedersachsen überraschend mit 0:27 gegen Bayern verlor. Die Mustangs müssen also im kommenden Jahr im B-Turnier antreten, wo sich die Hessen-Auswahl vor kurzem den Titel und damit den Aufstieg gesichert hatte.

Im Spiel um Platz 3 hatte am Ende „Big East“ die Nase vorn. Die Auswahl aus Berlin/Brandenburg gewann die Partie gegen Hamburg mit 18:0.

Das Finale war dann ein echter Klassiker: BaWü gegen NRW. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, doch drei kleine Fehler auf Seiten der GreenMachine, aus denen die Lions jeweils mit einem Big Play punkten konnten, brachte die Mannschaft früh mit 21:0 ins Hintertreffen. Wer nun dachte, die NRW-Auswahl würde sich geschlagen geben, der sah sich getäuscht. Um jeden Meter kämpfend, wurden unsere Nachwuchsathleten letztlich im 3. Quarter mit den ersten Punkten durch Julien Minuth (Neuss Legion) belohnt. Der PAT ging leider daneben, so dass es nun 6:21 aus NRW-Sicht hieß.

Die hellwache Defense der GreenMachine sorgte dann für einen Ballverlust bei den Lions, den Filip Müller (Paderborn Dolphins) sichern konnte. Wenige Versuche später tankte sich Fullback Kais Qariezada (Cologne Crocodiles) in die Endzone der Baden-Württemberger. Den PAT versenkte dann Marlin Klein (Cologne Crocodiles) gewohnt sicher zwischen die Torstagen zum 13:21-Anschluss.

Die Freude währte aber nicht lange, denn die Lions um ihren starken Quarterback Alexander Honig (Schwäbisch Hall Unicorns) legten im direkten Gegenzug zum 28:13 nach. Kurze Zeit später punktete das Ausnahmetalent sogar selbst zum 35:13-Endstand.

Während die Baden-Württemberg Lions sich über ihren Titelgewinn freuen durften, blieb der GreenMachine am Ende immerhin der Vizemeistertitel, der eine immense Steigerung im Vergleich zum vorletzten Platz beim Jugendländerturnier 2017 bedeutete.

„Trotz des verlorenen Finales gegen ein sehr gutes Team aus Baden-Württemberg war die diesjährige GreenMachine-Maßnahme der U17 aus meiner Sicht ein voller Erfolg“, sagt Head Coach Jürgen Lengling (Bild). „Nach dem mäßigen Abschneiden im vergangenen Jahr, hatten wir wieder knapp 200 Spieler bei den Try Outs. Aus diesen haben wir in zwei Camps die 50 Spieler rausgesucht, die durch ihre Leistung und ihren Einsatz überzeugt haben. In Kroatien haben wir dann ein echtes Team daraus geformt.“

Es hat sich also gezeigt, dass dieses Camp trotz des hohen Aufwands genau die richtige Entscheidung ist. Das warme Wetter und die perfekten Bedingungen helfen dabei, das Optimum aus den Spielern herauszuholen.

„Wir haben ja den direkten Vergleich zu dem Camp im vergangenen Jahr. Es ist halt schon allein von der Stimmung und der Intensität her ein Unterschied, ob ich bei 25 Grad und Sonne oder 4 Grad und Bodennebel trainiere“, so Jürgen Lengling. "Mein großer Dank geht daher an den Verband und Sportdirektor Andreas Kegelmann, die uns diese Maßnahmen ermöglichen."

Die Woche Pause zwischen Camp und Turnier hat ebenfalls sichtlich gut getan. Die Umstellungen und Anpassungen im Training anhand der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Jahren haben dabei deutlich Früchte getragen. Bis auf einen Spieler ist die Mannschaft unverletzt aus der Maßnahme gegangen.

„Dass wir dann letztendlich das große Ziel ‚Turniersieg‘ nicht erreicht haben, schmerzt zwar etwas und es tut mir für die Jungs wirklich leid. Aber die Tatsache, dass wir das andere große Ziel, nämlich den Spielern eine unvergessliche Zeit zu bereiten, nach ersten Gesprächen mit den Spielern zu 100% erreicht haben, ist für mich persönlich ein ebenso großer Erfolg“, schließt Head Coach Lengling die Maßnahme ab. „Und ich verspreche, dass wir in 2019 wieder angreifen werden, um den Titel nach NRW zu holen.“

Der AFCV NRW gratuliert der Mannschaft zum Vizemeistertitel und bedankt sich bei den Coaches, der Medical Crew und allen Helferinnen und Helfern für das großartige Engagement rund um die GreenMachine! Zudem geht ein großes Lob an die Oldenburg Outlaws für die professionelle Ausrichtung des Jugendländerturniers.


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